Personalveränderungen in militärischen und zivilen Spitzenpositionen – Mai 2026

Im Mai 2026 wurden folgende Personalmaßnahmen in Spitzenstellen wirksam:

Personalmaßnahmen in militärischen Spitzenstellen

Nachgeordnete Dienstellen:
Heer:

Oberst i.G. Karsten Krämer, zuletzt Referatsleiter Streitkräfte V 3 im Bundesministerium der Verteidigung in Berlin, wird nun eingesetzt als Kommandeur Panzergrenadierbrigade 41 in Neubrandenburg.

Infrastruktur, Umweltschutz und Dienstleistungen

Oberst Hans-Jürgen Neubauer, zuletzt Leiter Kompetenzzentrum Baumanagement in München, wird nun eingesetzt als Beauftragter des Geschäftsbereichs des BMVg für die Steuerung und Koordinierung der Strategischen Liegenschaftsreserve im Bundesamt für Infrastruktur, Umweltschutz und Dienstleistungen der Bundeswehr in Bonn.

Quelle:

Bundesministerium der Verteidigung
Autor: Presse- und Informationszentrum Personal

„Wenn Logistik entscheidet“ Treffen K NORDWEST mit BVL WESER EMS

Am 10.06.2026 führte die Kameradschaft Nordwest eine Informations- und Kohäsionsveranstaltung mit der Regionalgruppe Weser-Ems der Bundesvereinigung Logistik (BVL) in Garlstedt durch. Mit 35 Teilnehmenden aus beiden Gruppierungen war dies seit einiger Zeit wieder ein erfreulich gut besuchtes Event. Als Durchführungsort diente das Logistische Übungszentrum (LogÜbZ) an der Logistikschule der Bundeswehr (LogSBw). Der Leiter der LogÜbZ und Vorsitzende der Kameradschaft Nordwest, Oberst Christoph Schladt, informierte in einem 45 minütigen Vortrag über die Handlungsfelder der Schule und insbesondere über die Inhalte und aktuellen Entwicklungen im LogÜbZ.

Leiter LogÜbZ und Vorsitzender NORDWEST Oberst Christoph Schladt

Besonders plastisch wurde dies für die Teilnehmenden, durch die gerade stattfindende Übung BLUE CORE des Logistikbataillons 461 aus Waldürn. Hierdurch konnte man mit dem Blick nach links und rechts bereits während des Vortrages das LogÜbZ und die Übungstruppe live erleben. Daran anschließend wurde in drei Stationen auf ausgewählte Themen noch detaillierter eingegangen. Die Infrastruktur des LogÜbZ wurde durch einen Rundgang und Blick hinter die Kulissen gezeigt. Möglichkeiten der Übungssteuerung und -auswertung wurden durch eine Einweisung in die Zelle Transportsimulation erläutert. Ein weiteres Highlight war für die Teilnehmenden der Blick in die Zukunft und Weiterentwicklung durch die Präsentation des Projektes Augmented-Common-Operational-Picture ACOP. In dieses Projekt zur möglichen Einbindung von AR-Brillen und entsprechender Software ist das LogÜbZ gemeinsam mit der Bundeswehruniversität Hamburg und der Firma Hensoldt eingebunden.

Den Abschluss fand die Veranstaltung im Kasino „Roland Club“ der LogSBw. In gemeinsamer Runde mit interessantem Austausch, guten Gesprächen und Verfestigung der Netzwerke erfüllte der Tag damit einen weiteren wichtigen Aspekt der Arbeit in beiden Vereinigungen. Beide Vorstände waren sich einig, dass diese fruchtvolle Verbindung fortgeführt werden sollte und sprachen gegenseitige Einladungen zu weiteren Maßnahmen aus.

v.l. Regionalgruppensprecher Weser Ems Heiko Müller,

Ehrenpräsident der BVL Prof.Dr. Thomas Wimmer und

Geschäftsführer K NORDWEST Oberstlt a.D. Michael Janczyk

Der Vorstand der Kameradschaft Nordwest plant als nächstes zwei Veranstaltung, am 22. September Besuch der BLG in Bremerhaven unterstützt durch unser Mitglied Thomas Leiber und am 06. Oktober auf Einladung unseres Mitgliedes Carsten Leopold einen Besuch der Firma CHS-Container in Bremen.

Autor: © Oberst Christoph Schladt und Oberstlt a.D. Michael Janczyk

Fotos: © Kameradschaft NORDWEST

 

Deutsche und niederländische Unterstützungsfähigkeiten im gemeinsamen Fokus

Der Befehlshaber des Unterstützungskommandos der Bundeswehr, Generalleutnant Gerald Funke, empfing in dieser Woche seinen niederländischen Counterpart, Generalleutnant Jan-Willem Maas, zu einem offiziellen Besuch in Bonn.

Das Verteidigungsunterstützungskommandos der Streitkräfte des Königsreichs der Niederlande (DOSCO) und das Unterstützungskommando der Bundeswehr verfolgen vergleichbare Ansätze und Aufgabenprofile bei der Unterstützung ihrer Streitkräfte. Die Niederlande zählen dabei zu den engsten und verlässlichsten Partnern Deutschlands im militärischen Bereich.

Im Mittelpunkt der Gespräche in Bonn standen aktuelle Herausforderungen der logistischen und militärischen Unterstützung, Fragen der Interoperabilität sowie Möglichkeiten zur weiteren Intensivierung der Zusammenarbeit. Beide Generäle verbindet seit Jahren ein vertrauensvoller und enger fachlicher Austausch.

Zum Besuchsprogramm gehörten auch Vorführungen auf Truppenübungsplatz in Putlos. Dort erhielt die niederländische Delegation Einblicke in militärischen Fähigkeiten des Unterstützungsbereichs mit besonderem Fokus auf das Spezialpionierwesen mit dem Feldlagerbetrieb sowie mit mobilen Betankungsfähigkeiten. Für beide Streitkräfte sind die Unterstützungsfähigkeiten begrenzte Ressourcen, deren gemeinsame Nutzung operative Vorteile mit sich bringt. Gerade in Litauen zeigt sich: Unsere Streitkräfte kämpfen gemeinsam, also unterstützen wir auch gemeinsam.

Generalleutnant Funke betonte die Bedeutung des kontinuierlichen Dialogs: „Unsere Streitkräfte stehen vor vergleichbaren Herausforderungen. Gerade deshalb ist der enge und vertrauensvolle Austausch mit meinem niederländischen Partner von herausragendem Wert. Gemeinsam stärken wir unsere Fähigkeiten, unsere Einsatzbereitschaft und unsere Fähigkeit zur Unterstützung im Bündnis.“

Der Besuch von Generalleutnant Maas setzt die enge deutsch-niederländische Zusammenarbeit konsequent fort und unterstreicht den gemeinsamen Anspruch, Unterstützungs- und Logistikfähigkeiten im multinationalen Rahmen weiterzuentwickeln – das verdeutlichte auch Generalleutnant Maas:

„Military support does not stop at national borders. NATO readiness depends on our ability to operate, sustain, and adapt together with trusted and reliable partners. Strengthening our cooperation with Germany is therefore not only practical, but essential. Shared values create the foundation; strong personal relationships create the trust to succeed together.“

Quelle/Bildrechte: Unterstützungskommando der Bundeswehr Presse- und Informationszentrum