Rheinmetall liefert der Bundeswehr neue AGDUS passiv-Systeme für Gefechtsübungszentrum

Rheinmetall liefert neue Simulationstechnik für das Gefechtsübungszentrum des Heeres aus. Bereits Mitte 2021 hat das Bundesamt für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr (BAAINBw) einen entsprechenden Beschaffungsvertrag mit Rheinmetall über insgesamt 440 Systeme „Ausbildungsgerät Duellsimulator (AGDUS) passiv Fahrzeuge“ der neuesten Generation abgeschlossen. Der Auftragswert liegt im höheren einstelligen MioEUR-Bereich, die Auslieferung soll bis Dezember 2023 abgeschlossen werden. Der Auftrag unterstreicht die hohe Kompetenz Rheinmetalls als Treiber der Digitalisierung im Bereich Ausbildung und Simulation und hier insbesondere bei der Live Simulation.

Das lasergestützte Ausbildungsgerät Duellsimulator (AGDUS) dient dazu, durch simulierte Waffenwirkung eine realitätsnahe Gefechtsausbildung zu ermöglichen. AGDUS passiv besteht aus Sensoren für die Fahrzeuge, die die Lasersignale aufnehmen, sowie einer Zentralelektronik und einer Anzeige- und Bedieneinheit. Die Systeme ermöglichen eine realitätsnahe Gefechtsausbildung durch genaue Bestimmung des simulierten Trefferortes und einer detaillierten Schadenssimulation anhand von fahrzeugspezifischen Schadensmodellen. Alle Daten und Fakten zum laserbasierten Gefecht laufen nahezu in Echtzeit in einer Übungszentrale zusammen und zeigen in Form einer optischen Wirkungsdarstellung das jeweilige Resultat der Treffer.

Bei der bisher genutzten AGDUS passiv-Version handelt es sich um ein kabel-gebundenes System. In der neuen Version wird das Fahrzeugzielsystem AGDUS passiv drahtlos mit der Zentralelektronik verbunden sein. Die Anbindung der für die Detektion notwendigen Sensormodule erfolgt via Funkübertragung. Darüber hinaus gehört ein neu entwickelter Dachsensor zur Ausstattung, der eine Beschussdetektion auch aus überhöhten Stellungen, z.B. von Gebäudedächern, ermöglicht.

Die Sensormodule können entsprechend den Erfordernissen des Trainings angeordnet und erweitert werden. Die Verbindung zwischen Sensoren und der Zentralelektronik erfolgt über ein Kurzstreckenfunksystem. Dieses umfasst auch das sogenannte Verwundungsmodell, das die Folgen eines Treffers für Besatzung und Fahrzeug errechnet. Das Funksystem basiert auf einer patentierten Lösung von Rheinmetall, die ein Mehrfachfrequenzverfahren zur Stabilität der Anbindung nutzt. Die Signale werden gebündelt und zeitgleich über zwei oder mehrere Funkstrecken übertragen (Frequenz Diversity). Durch die parallel betriebene Nutzung von Sender und Empfänger wird die geforderte Stabilität gewährleistet und einem Funkabriss vorgebeugt.

Im modernisierten AGDUS passiv werden Sensormodule und Detektoren der neusten Generation verwendet. Letztere gehören zu den hochempfindlichsten auf dem Markt. Die hohe Empfindlichkeit garantiert auch bei schwierigen Witterungsbedingungen, wie z. B. Nebel, und selbst bei hohen Kampfentfernungen eine verlässliche Detektion – ein echter Mehrwert für jede Ausbildung.


Die Sensormodule können entsprechend den Erfordernissen des Trainings angeordnet und erweitert werden. Die Verbindung zwischen Sensoren und der Zentralelektronik erfolgt über ein
Kurzstreckenfunksystem. Dieses umfasst auch das sogenannte Verwundungsmodell, das die Folgen  eines Treffers für Besatzung und Fahrzeug errechnet. Das Funksystem basiert auf einer patentierten Lösung von Rheinmetall, die ein Mehrfachfrequenzverfahren zur Stabilität der Anbindung nutzt. Die Signale werden gebündelt und zeitgleich über zwei oder mehrere Funkstrecken übertragen (Frequenz Diversity). Durch die parallel betriebene Nutzung von Sender und Empfänger wird die geforderte Stabilität gewährleistet und einem Funkabriss vorgebeugt.

Im modernisierten AGDUS passiv werden Sensormodule und Detektoren der neusten Generation verwendet. Letztere gehören zu den hochempfindlichsten auf dem Markt. Die hohe Empfindlichkeit garantiert auch bei schwierigen Witterungsbedingungen, wie z. B. Nebel, und selbst bei hohen Kampfentfernungen eine verlässliche Detektion ein echter Mehrwert für jede Ausbildung.

 

Quelle:

Rheinmetall AG (Text und Bild)

Rheinmetall übernimmt Zeppelin Mobile Systeme – Akquisition im Bereich mobiler Medizintechnik stärkt Position in internationalem Schlüsselmarkt

Der Düsseldorfer Rheinmetall-Konzern hat am 18. November 2021 die Firma Zeppelin Mobile Systeme GmbH (ZMS) übernommen. Das auf Container- und Shelterlösungen für Einsätze in Krisengebieten spezialisierte Unternehmen aus Meckenbeuren am Bodensee wird in die aufwachsende Rheinmetall Project Solutions GmbH integriert, in der die Ressourcen und Fähigkeiten von Rheinmetall rund um Dienstleistungen für Streit- und Sicherheitskräfte gebündelt sind. Mit der Akquisition ergänzt Rheinmetall sein Portfolio, um sich konsequent und noch umfassender in diesem internationalen Schlüsselmarkt aufzustellen.
Die ZMS mit ihren rund 90 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern wird die eigenen Fertigungskapazitäten, ihr Konstruktions- und Integrations-Know-How sowie ihre langjährige Branchenerfahrung maßgeblich in die Entwicklung des neuen Geschäftsfelds von Rheinmetall einbringen.
Zu den wichtigsten Produkten des spezialisierten Unternehmens gehören Container- und Shelter-lösungen, die vorrangig für mobile medizinische Funktionsräume im zivilen Sektor sowie für militärische Führungseinrichtungen genutzt werden. Diese Produkte und die dazugehörige Expertise in der Integration technischer sowie medizinischer Geräte und erweiterter Infrastruktur wird zunehmend auch im Zuge des Aufbaus und der Bereitstellung von Feldlagern für Einsatzkräfte weltweit genutzt. Die Container- und Shelterlösungen der ZMS können den Einsatzkräften in Krisengebieten aller Klimazonen eine Arbeits-umgebung schaffen, die sonst nur durch feste Infrastruktur zu realisieren ist. Die kundenspezifische Ausfertigung dieser Mobilitätslösungen, welche auf Basis individueller Kundenbedarfe produziert werden, bilden die Grundlage für ein stetig wachsendes Geschäftsfeld. Das Produktportfolio ergänzt daher ideal den Geschäftsbereich der Rheinmetall Project Solutions.

Hintergrund: Ein internationaler Wachstumsmarkt

Weltweit folgen Streitkräfte und weitere Bedarfsträger dem Trend, Dienstleister für das Erbringen von Unterstützungsleistungen einzusetzen, die nicht zu den militärischen Kernaufgaben zählen. Experten gehen von einem jährlichen Volumen von rund 350 Milliarden Euro in diesem Marktsegment aus.
Die Rheinmetall Project Solutions bietet Streit- und Sicherheitskräften Dienstleistungen „aus einer Hand“ an, z. B. bei Einsatzunterstützung, Depotorganisation oder Munitionsaltlastenentsorgung. Sie kann dabei nicht nur auf das umfangreiche Produktportfolio Rheinmetalls, sondern auch auf die langjährigen Erfahrungen des Konzerns in den Bereichen Einsatzunterstützung und Service Support aufbauen. Das Spektrum umfasst Projektmanagement, Ingenieur-Design-Kompetenzen, integrierte Logistikdienstleistungen, Bereitstellung von Infrastruktur, Sensorik, Überwachungs- und Schutzsysteme und die Personalgestellung – auch in gefährlichen Einsatzgebieten.
Im August 2021 hat Rheinmetall Project Solutions von der Bundeswehr einen Rahmenvertrag in dem Vorhaben „Bereitstellung der Unterbringung im Einsatz“ erhalten. Die Vereinbarung wurde mit dem Bundesamt für Infrastruktur, Umweltschutz und Dienstleistungen der Bundeswehr (BAIUDBw) geschlossen. Rheinmetall ist eine von drei Firmen, die von der Bundeswehr als strategischer Partner für die Unterbringung im Einsatz ausgewählt worden sind. Außerdem beauftragte die Bundeswehr die Gesellschaft mit der Rundumüberwachung eines Feldlagers mittels eines Überwachungsfessel-ballons (Aerostats).
Anspruch von Rheinmetall ist es, als „One-Stop-Shop“ für den Kunden zu fungieren. So kann Rheinmetall beispielsweise für die Unterbringung im Einsatz Feldlager planen und errichten, gehärtete Bereiche schaffen, die Überwachung einschließlich modernster Sensorik und Robotik übernehmen, das Feldlager einschließlich der erforderlichen Logistikleistungen und Personalgestellung betreiben und nach Einsatzende wieder zurückbauen. Kooperationen mit anderen Unternehmen sowie weitere Akquisitionen sind geplant, um das Portfolio noch weiter auszubauen.

Quelle: Rheinmetall AG

Sachbearbeiter Planung Instandhaltung von Bundeswehrfahrzeugen (m/w/d)

Wir sind starker Partner der Bundeswehr. Unsere Expertise setzen wir für die Sicherheit der Soldatinnen und Soldaten ein. Unsere einzigartigen Aufgaben in der Wehrtechnik und des Logistikmanagements machen uns zu einem spannenden und abwechslungsreichen Arbeitgeber. Mit rund 2.000 Beschäftigten an über 60 Standorten ist die HIL GmbH ein dynamisches Unternehmen, das als bundeseigene Gesellschaft nicht konjunkturabhängig ist. Dadurch können wir einen sicheren Arbeitsplatz mit Zukunftsgarantie gewährleisten. Wir verfügen über Werkhallen auf höchstem Niveau, moderne technische Infrastruktur und Arbeitsplätze auf dem neusten Stand der Technik. Mit uns arbeiten Sie nicht nur in einem verlässlichen Team, sondern auch in einem faszinierenden Arbeitsumfeld.

Ihr Arbeitsort wird die Zentrale in Bonn sein.

Das erwartet Sie bei uns

  • Sie planen regelmäßige Instandhaltungsmaßnahmen an Fahrzeugen und Systemen der Bundeswehr unter Anwendung eines firmeninternen Advanced Planning and Scheduling-Systems (APS-System).
  • Sie arbeiten mit an der Erstellung und Berechnung des logistischen Budgets unter Sicherstellung der Materialverfügbarkeit Ihres Produktportfolios.
  • Sie sind zentrale Ansprechstelle für alle Fragen des Kunden Bundeswehr im Hinblick auf Ihr Produktportfolio.Sie optimieren den geforderten Servicelevel Ihres zugeordneten Produktportfolios.
  • Sie ermitteln und überwachen logistische Kennzahlen.Sie führen die Abteilung Planung und Steuerung Werke durch Erarbeitung und Umsetzung von Vorgaben, Zielen und Konzepten der Bereichsleitung

Das bringen Sie idealerweise mit

  • eine abgeschlossene Berufsausbildung oder zertifizierte Fachausbildung oder funktionsorientierte zusätzliche Qualifikation
  • mind. 6 Jahre Berufserfahrung
  • fundierte Kenntnisse in SAP (Module CS und MM)
  • gute Kenntnisse der truppen- und zentrallogistischen Verfahren Bundeswehr
  • eine ergebnisorientierte, eigenverantwortliche Arbeitsweise und einen sicheren Umgang mit MS-Office-Anwendungen.
  • Voraussetzung für eine Tätigkeit in unserem Unternehmen ist die Bereitschaft zur Sicherheitsüberprüfung.

Das ist unser Angebot

Die HIL GmbH ist ein dynamisches und wachsendes Unternehmen. Das starke Unternehmenswachstum sorgt dafür, dass ihr Arbeitsalltag immer abwechslungsreich bleibt. Neben einer marktüblichen Bezahlung mit attraktiven Sozialleistungen wie vermögenswirksamen Leistungen sowie betrieblichem Gesundheitsmanagement, bieten wir flexible Arbeitszeiten für die Vereinbarkeit von Privat- und Berufsleben. Um Sie optimal in die HIL GmbH zu integrieren, wird für alle neuen Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen ein maßgeschneiderter Einarbeitungsplan entwickelt, an den individuelle Weiterbildungsmaßnahmen anknüpfen.

Fühlen Sie sich angesprochen?

Dann freuen wir uns auf Ihre Bewerbung mit Angabe Ihrer Gehaltsvorstellung und des möglichen Eintrittstermins, bevorzugt über das interne Bewerberportal oder alternativ per E-Mail (bewerbung@hilgmbh.de) unter Angabe des Referenzcodes  60093964-3 zukommen lassen. Schwerbehinderte Bewerberinnen und Bewerber werden bei gleicher Eignung bevorzugt berücksichtigt. Selbstverständlich behandeln wir Ihre Bewerbung vertraulich.

Stellenmarkt – Angebot für unsere korporativen Mitglieder

Der Vorstand des „blauer Bund e.V.“ hat beschlossen, die Zusammenarbeit mit unseren korporativen Mitgliedern zu intensivieren und zugleich einen Beitrag dafür zu leisten, dass aus dem aktiven Dienst ausscheidende Mitglieder eine interessante Tätigkeit in der Wirtschaft aufnehmen können. Hierzu haben wir in unserem Portal einen eigenen Bereich „Stellenmarkt“ implementiert.

Sollten Sie ein Stellenangebot veröffentlichen wollen, so wenden Sie sich bitte an den Webmaster.

Aktuelle Stellenangebot finden Sie hier.