Grußwort des Präsidenten „blauer Bund e.V.“

Sehr geehrte Mitglieder des „blauer Bund e.V.“, meine sehr geehrten Damen und Herren,

zunächst wünsche ich Ihnen ein gesundes, erfolgreiches und glückliches Jahr 2019. Gleichzeitig hoffe ich, dass Sie schöne Feiertage verlebt haben und die Zeit zur Entspannung und zum „Auftanken“ nutzen konnten, denn das neue Jahr wird sicher nicht weniger spannend, interessant, abwechslungsreich aber auch anstrengend als das vergangene. Auch in 2019 kommt es auf ein gemeinsames und zielorientiertes Vorgehen an.

Für die Logistik der Bundeswehr bleiben die Themen, die wir bereits im vergangenen Jahr nach vorn getrieben haben, auf der Tagesordnung. Im Schwerpunkt stehen dabei die Bereitstellung einsatzbereiter Kräfte für die und die logistische Versorgung der Very High Readiness Joint Task Force 2019 und unserer Stabilisierungseinsätze.

Die Erfahrungen aus den laufenden Einsätzen aber insbesondere auch aus der Übung TRIDENT JUNCTURE 2018 in NORWEGEN – einer sehr erfolgreichen Übung gerade auch in der organisationsübergreifenden und multinationalen logistischen Zusammenarbeit – werden uns bei der Bewältigung dieser großen Herausforderungen helfen.

Die vor dem Hintergrund der Neugewichtung der Aufgaben im Rahmen der Landes- und Bündnisverteidigung notwendigen Anpassungen und Weiterentwicklungen werden in 2019 nicht nur weiter ausgeplant, sondern bereits in ersten Schritten realisiert. Im Rahmen der Einnahme des Fähigkeitsprofils der Bundeswehr werden die ersten Maßnahmen zur Aufstellung eines RSOM-Verbandes in diesem Jahr ergriffen. Mit dem RSOM-Btl schaffen wir einen zusätzlichen Verband, der gerade in der multinationalen logistischen Leistungserbringung in einer Joint Logistic Support Group besondere Bedeutung besitzt. Hier setzt Deutschland als Rahmennation ein Zeichen in der gemeinsamen Arbeit im Cluster Logistics des Framework Nation Concept‘s der NATO.

Unsere Arbeiten in der PESCO Initiative „Network of Logistic Hubs in Europe and Support to Operations“ schreiten mit großen Schritten weiter voran. Bereits in diesem Jahr wird im Logistikzentrum der Bundeswehr in WILHELMSHAVEN ein Joint Coordination Centre als ein Steuerungselement in diesem Netzwerk eingerichtet. Die Arbeiten zur Aufstellung eines Deutschen LogHubs in PFUNGSTADT werden so forciert, dass IOC für diesen LogHub bereits in 2020 und FOC in 2024 erreicht werden kann. Dies umfasst personelle, materielle, infrastrukturelle und organisatorische Maßnahmen.

Um für Aufgaben im Rahmen der Landes- und Bündnisverteidigung vorbereitet zu sein, ist es erforderlich, erheblich höhere Mengen an Munition und Material (NVG/EVG) zu bevorraten. Hierzu werden wir sehr schnell zusätzliche Kapazitäten für die Lagerung und Bewirtschaftung dieser Güter sowohl in unseren ortsfesten logistischen Einrichtungen als auch in Kooperationen mit der Wirtschaft schaffen.

Darüber hinaus gilt es, zukunftsorientierte Kooperationen mit der Wirtschaft rahmenvertraglich zu fixieren, nicht etwa um eigene Kapazitäten zu ersetzen, sondern um die Gesamtkapazitäten der Logistik zu erweitern. Als Bespiele mögen die Erweiterung der Zusammenarbeit bei der Unterbringung von Soldaten in Einsätzen und Übungen oder aber auch die logistische Unterstützung eigener Streitkräfte als auch Alliierter bei Aufmarsch, Verlegung und Transit durch Deutschland dienen. Weitere Kooperationen werden im Bereich der Instandsetzung vorangetrieben.

Die Stärkung und Anpassung bestehender Strukturen beinhalten auch den Zulauf neuer Fahrzeuge und neuen Geräts für logistische Verbände, Einheiten und Dienststellen der militärischen Organisationsbereiche. Auch in diesem Bereich werden erste wesentliche Schritte bereits 2019 realisiert.

Gleichzeitig dürfen wir in unseren Anstrengungen zum Halten und Gewinnen aktiver Soldatinnen und Soldaten, ziviler Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und Reservistinnen und Reservisten nicht nachlassen, wollen wir unsere Aufgaben auch in Zukunft meistern.

Meine sehr geehrten Damen und Herren, ich habe nur einige wenige der in diesem Jahr relevanten Themen angerissen. Wie Sie erkennen, bleibt auch 2019 für uns Logistiker mehr als interessant. Es gilt erneut, die Zukunft gemeinsam zu gestalten. Ich freue mich auf die Arbeit und Diskussionen mit Ihnen und verbleibe

mit freundlichen Grüßen

Ihr

V. Thomas

Generalmajor und Präsident „blauer Bund e.V.“

Stimmungsbericht der Mitgliederversammlung und zentrale Informationsveranstaltung

Logistikfachleute innerhalb und außerhalb der Bundeswehr sowie interessierte Gäste trafen sich in der Lucius-D.-Clay-Kaserne in OSTERHOLZ-SCHARMBECK

Die gut 200 Besucher setzten sich aus Mitgliedern aller Teilstreitkräfte (TSK)/Organisationsbereiche (OrgBer), aus allen Dienstgradgruppen sowie zahlreiche zivilen Logistikern, Rüstungsfachleuten, Wehrtechnikern, Firmenvertretern und Gästen zusammen. An der Logistikschule der Bundeswehr (LogSBw) im Generalmajor Henning von Treskow-Saal konnte unser Präsident, Generalmajor Volker Thomas, zur jährlichen Mitgliederversammlung und Informationsveranstaltung begrüßen. Zwei Tage lang trugen hochrangige Entscheidungsträger aus militärischer Führung der Streitkräfte und TSK/OrgBer, Logistik und der Wirtschaft, aber auch aus Politikwissenschaft und den Ausbildungseinrichtungen zu aktuellen, zukunftsweisenden Themen vor.
Zuvor jedoch wurde in der Mitgliederversammlung die Bilanz des vergangenen Jahres gezogen und über Neuerungen informiert.

Mitgliederversammlung: „blauer Bund e.V.“ (bB) wächst erneut um 10% an Mitgliedern

Der Präsident blickte auf eine positive Entwicklung zurück und freut sich über den erneuten Anstieg der Mitglieder auf nun über 1.100, vor allem der Zuwachs an „jungen“ Mitgliedern sei sehr willkommen und es gelte diesen künftig auszubauen. Weiter ging Generalmajor Thomas auf die Mitarbeit des bB innerhalb des „Beirat für Reservistenangelegenheiten“ ein, in welchem unser Verein an Vorschlägen zur „Strategie der Reserve“ mitarbeitet. Außerdem werde der bB an der intensiven Zusammenarbeit mit der Bundesvereinigung Logistik (BVL) festhalten, da die Notwendigkeit zukünftig verstärkter Zusammenarbeit zwischen Militär und Wirtschaft immer deutlicher werde.
In der Folge wurde über den Umgang mit personenbezogenen Daten im Allgemeinen und über deren Handhabung im bB informiert sowie damit verbundene Aktivitäten erläutert.
Letztlich kündigte der Präsident noch den neu überarbeiteten Web-Auftritt des bB an, der jetzt modern und auf jedem Endgerät lauffähig ist und zusammen mit den weiteren Publikationen ein Aushängeschild des Vereins darstellt.

Die folgenden zwölf Einzelvorträge mit dem Leitthema „Herausforderungen, abgeleitet aus dem Fähigkeitsprofil der Bundeswehr“ waren geprägt von erfreulicher Offenheit und höchst aktuell. An der Vielzahl der gestellten Fragen konnte man das große Interesse an den Inhalten ablesen.
In einem kurzen Grußwort ging der Vizepräsident des Reservistenverbandes, Lutz Berkling, auf die gemeinsame Arbeit mit dem bB im Beirat der Reservistenarbeit und der gemeinsamen Arbeit am Konzept der Reserve ein. Nach seiner Einschätzung zur Wahrscheinlichkeit der Einführung einer allgemeinen Dienstpflicht ging er noch auf die militärische Ausbildung Ungedienter zur Erweiterung der Reserve ein.

Den darauf folgenden Anfang machte der Gastgeber, indem Brigadegeneral Lüth, Kommandeur der Logistikschule der Bundeswehr, über aktuelle Handlungsfelder zur Optimierung, wie den strukturellen Aufwuchs der Lehre um ca. 30% und eingeplante Infrastrukturerweiterung durch Neubauten, informierte. Außerdem sprach er über die Modernisierung der Ausbildung und streifte dabei Themen wie Kompetenzorientierte Ausbildung, Digitale Ausbildungstechnik, Multinationalität und Zulauf durch die geänderte Ausbildung der Offizieranwärter (Fahnenjunker-Lehrgang ab 2021).

Daran anschließend erläuterte Oberst Cohrs als Kommandeur des Ausbildungszentrum Technik Landsysteme, dass sein Zentrum ebenfalls vom Zulauf in der Ausbildung der Offizieranwärter betroffen ist, notwendige Ressourcen aber noch ausstehen. Dann informierte er über das erwartete Eintreffen der Hardware an Moderner Ausbildungstechnik ab 2020 und ging auf die Pilotlehrgänge zur Kompetenzorientierten Ausbildung, nämlich staatlich geprüfter Techniker und Systemtechnik PUMA, ein. Abschließend betonte Oberst Cohrs die große Bedeutung einer frühen Einbindung des Bereiches Technik/Logistik in Rüstungsvorhaben und stellte Unterschiede im Vorgehen in den Projekten anhand der Beispiele Schützenpanzer PUMA und Ungeschützte Transportfahrzeuge 5t/15t heraus.

Danach eröffnete Oberst i.G. Draber, Referatsleiter Planung I 1 im Bundesministerium der Verteidigung (BMVg), den Schwerpunkt des ersten Tages unter der Überschrift „Konzeption (KdB) und Fähigkeitsprofil (FP) der Bundeswehr“. Er führte aus, dass aus der KdB, welche die Qualität der Streitkräfte – das „Wie?“- vorgibt, das FP abgeleitet ist und nun die Quantität der Streitkräfte – das „Womit?“- bestimmt. Landes- und Bündnisverteidigung (LV/BV) stehen nun gleichrangig zu internationalem Konfliktmanagement (iKM), wobei gleichrangig nicht zwangsläufig auch gleichzeitig meint. An der anspruchsvollsten Aufgabe LV/BV ausgerichtet sollen die Streitkräfte eine Grundaufstellung einnehmen und in zwölf Systemverbünden in drei Schritten bis 2031 in der Lage sein die festgelegten Fähigkeiten bündnisorientiert an NATO und EU bereitzustellen. Die robuste Grundaufstellung wird um Missionspakete (z.B. iKM, besondere geo-Bedingungen) ergänzt.

In der Folge schilderte Oberst i.G. Mittelstädt, Referatsleiter Führungsstab der Streitkräfte (FüSK II 4)  im BMVg, aus ministerieller Sicht die Umsetzung des Fähigkeitsprofil der Bundeswehr in der Logistik.

Er stellte dar, dass aus den logistischen Anforderungen der Systemverbünde abgeleitet eine „Fachstrategie Logistik“, mit einem Planungshorizont von 15 Jahren und einem Weiterentwicklungs-Zyklus von 2-3 Jahren, erstellt wird. Aus dieser Fachstrategie wird ein Fachkonzept Logistik entwickelt (ehem. TK Logistik) welches wichtige Bausteine des logistischen Systems der Bundeswehr aufgreift, die eine sichere Leistungserbringung gewährleisten. Als wesentliche Säulen wurden hierfür die logistischen Ressourcen der Bundeswehr, der gewerblichen Wirtschaft und multinationaler Partner genannt.

Unmittelbar danach referierte Oberst Schulz, Abt IV im Kommando Heer (Kdo Heer), zur Sichtweise der Teilstreitkraft.
Im Heer sollen logistische Verbände zur Unterstützung der Korps- und Divisionstruppen aufgestellt werden und die logistischen Kräfte der Brigaden verstärkt werden. Insgesamt ist ein starker personeller Aufwuchs der Logistikkräfte im Heer gebilligt, der dennoch unter dem errechneten Bedarf liegt. In der Planung wird ein Zusammenfassen von Versorgungsbataillonen in Regimentern ebenso erwogen, wie das Ausbringen von TaskForces zur Unterstützung von Brigaden aus diesen Regimentern heraus.

Als nächster übernahm zum selben Leitthema Oberst i.G. Fennel, Abteilung Planung im Logistikkommando der Bundeswehr (LogKdoBw), aus Sicht des Organisationsbereiches  Streitkräftebasis (SKB).
Seinen Ausführungen war zu entnehmen, dass abgeleitet aus dem angenommenen logistischen Bedarf der Systemverbünde mit Hilfe eines Rechentools der Bedarf an logistischen Teil-/Einheiten ermittelt wurde. Unter Berücksichtigung von zwei verschiedenen Einsatzräumen wurde so der notwendige Aufwuchs an Truppenkörpern ermittelt. In der Zielstruktur sind auch in der Basislogistik Regimenter vorgesehen, es soll darin ein schweres und vier leichte (mob) Bataillone geben und zusätzlich ein RSOM Bataillon, sowie ein SpezPi Regiment.
Den ersten Tag schloss Herr Priebs, von Agility Logistics und FCS GmbH, zum Gegenstand „Kooperation mit der Wirtschaft“ die Vortragsreihe.

Er beleuchtete zunächst die Historie zur Einbindung der Wirtschaft zur logistischen Leistungserbringung in der Bundeswehr und führte über, zu erreichter Kooperation am Beispiel Unterbringung im Einsatz. Sehr hilfreich erscheine die recht(früh-)zeitige Einbindung der zivilen Leistungserbringer in die Planung. Bereits realisierte Ein-Partner-Verträge sollten um das Instrument von Mehr-Partner-Verträgen erweitert werden.

Der Gesellschaftsabend kam bei allen Teilnehmern sehr gut an und beförderte das Kennenlernen und einen regen Austausch. Den würdigen Rahmen nutzte der Präsident um besondere Auszeichnungen vorzunehmen. So wurde einem verdienten Mitglied im Bundesvorstand sowie dem Vorstand der Kameradschaft Nordwest, Herrn Oberstleutnant Janczyk die Ehrenmitgliedschaft im bB verliehen und einem weiteren, vor allem um die Nachwuchsgewinnung verdienten Mitglied, nämlich Major Gerloff, die Ehrennadel des bB verliehen. Vier Ehrungen zur 25-jährigen Mitgliedschaft wurden ebenfalls vor Ort vorgenommen.

Der zweite Tag wurde von Oberstleutnant Leyhe, Bundesamt für das Personalmanagement der Bundeswehr (BAPersBw Abt IV 3.1.4) zum Thema „Agenda Personal“ begonnen.

Er erläuterte das Ziel, bis 2024 die Personalstärke der Bundeswehr auf 198.000 zu erhöhen und führte aus, dass der begrenzende Faktor beim Aufwuchs die Ausbildungskapazität sei. Mit größerer Flexibilität bei Instrumenten der Personalführung soll trotzdem der „Atmende Personalkörper“ und die Sollzahlen erreicht werden. Instrumente wie Bindungszuschläge und flexible Zurruhesetzung würden bereits erfolgreich angewandt. Der Personalreferent verschwieg jedoch nicht, dass sich Zukunftsprogramme auch gegenseitig hemmen können, wie z.B. die aus der Agenda Attraktivität resultierende Dienstpostenbündelung A9 bis A11 bei Offizieren, welche die Möglichkeiten zur Personalveränderung einschränke. Aus der aktuellen Personalstrategie stellte er die Überlegungen zur Einführung der Korporale als Berufssoldaten (BS) in der Laufbahn der Mannschaften, wie auch die Möglichkeit für Unteroffiziere ohne Portepee im Fachdienst zum BS ernannt zu werden. Die Neuerung des Berufsoffizieranwärters für Offiziere des militärischen Fachdienstes ist ebenso vorgesehen, wobei die Umsetzung aller Maßnahmen noch Zeit benötigt. Zuletzt ging Oberstlt Leyhe noch auf die derzeitige Personalsituation der Unteroffiziere in der Logistik ein. Dort sind z.B. die Fachrichtungen in der InstTr Elo und Eli sowie in der NschTr Transport und Betriebsstoff stark mit unbesetzten Stellen betroffen.

Danach setzte Brigadegeneral von Butler, Unterabteilungsleiter Führungsstab der Streitkräfte (UAL FüSK I 1 im BMVg), zum Thema „Von der IVJTF zur VJTF-Auswirkungen auf den Leistungsprozess Einsatzbereite Kräfte bereitstellen“ fort.

Er machte klar, dass einsatzbereite Kräfte mindestens die Kategorien Personal, Material und Ausbildung einschließen. Weiter sei es mitunter schwierig für Streitkräfte-Planer scharf abzugrenzen, wer welche Aufgabe hat, z.B. zwischen den Systemverbünden Luft und Weltraum. Zu iVJTF gab er aus seinem eigenem Erleben zu, dass es eine Vielzahl von Problemen gab. Andererseits würde sich jenes Ereignis, genauso wie die Vorbereitung zu VJTF 2019 und aktuell aus der NATO-Großübung Trident Juncture, für einen Zugewinn an Erfahrung besonders eignen. In Folge informierte er über die Ausstattung mit Material für VJTF 2023 und der Notwendigkeit die operative Führungsfähigeit für Landoperationen zu verbessern.

Jetzt schilderte Oberst i.G. Knappe seine Erfahrungen aus Sicht des DCOS Operation bei MINUSMA in MALI. Nach dem sehr anschaulichen Aufzeigen der vorherrschenden Sicherheitssituation und der abgeleiteten taktischen Lage zog er sein persönliches Resümee. Die UN biete in MALI viel Truppe auf, die jedoch mehrheitlich schlecht ausgebildet und ausgestattet seien. Das UN-peacekeeping in jetziger Form solle dringend auf den Prüfstand gestellt werden.

Den Abschluss bildete Dr. Kaim von der Stiftung Wissenschaft und Politik. Er erklärte zunächst den Wandel von einer bi-polaren zu einer multi-polaren internationalen Ordnung und ergänzte, dass die Bildung neuer Machtkonzentrationen Rivalität und Konflikte steigern würden.
Dr. Kaim zeigte auf, dass die UN den negativen Folgen revisionistischer Tendenzen mit Schwäche gegenübersteht. Er streifte die Rolle der USA und Russlands und ging nochmals auf die Europäische Sicherheitspolitik ein. Anschließend zeigte er die Bemühungen Europas am Beispiel PESCO (Permanent Structured Cooperation) auf und äußerte seine Skepsis zur Schaffung einer EUR Armee. Wahrscheinlicher erscheine ihm ein Ausbau der Zusammenarbeit in kleinen Schritten.

Abschließend bleibt noch zu erwähnen, dass der Gesellschaftsabend wie immer eine runde Sache war – die Sammlung für das Soldatenhilfswerk ergab die Summe von 965 Euro ,die vom bB auf 1.465 Euro aufgestockt wurden.

In seinem Schlusswort sprach Generalmajor Thomas die Hoffnung aus, die Mitglieder des Vereins im Jahre 2019 am 07. und 08. November am Ausbildungszentrum Technik Landsysteme begrüßen zu dürfen.
Zum Schluss dankte der Präsident dem Gastgeber, Brigadegeneral Lüth und dem Team der Logistikschule der Bundeswehr für die gelungene Unterstützung im Rahmen der Weiterbildungsmaßnahme.

Fazit: Die diesjährige Mitgliederversammlung und zentrale Informationsveranstaltung des „blauer Bund e.V.“ war wieder eine gelungene Sache.

Auf Wiedersehen im nächsten Jahr in ESCHWEILER!

 

Autor:

Major Roman Schlosser, Redakteur im blauer Bund e.V.

Informationsheft Oktober 2017

Das Informationsheft Nr. 50 ist nun auch als pdf-File zum Herunterladen verfügbar.

 

Heftinhalt:

  • Wirtschaft und Logistikkommando Gemeinsam zukunftsorientiert
  • Multinationale Zusammenarbeit im Rahmen von PESCO und FNC
  • Der Systemingenieur – Hochwertressource im technischen Offizierskorps der Luftwaffe
  • „You can’t miss Gatow“ Die Berliner Luftbrücke, die Briten und der Flugplatz Gatow
  • Planung, Steuerung und Koordinierung von Depotinstandsetzung mit SASPF – NusBoIE
  • Trendwende Personal – eine große Herausforderung, die Zeit braucht!
  • Der Europäische Auswärtige Dienst – Impulsgeber für die europäische Außen- und Sicherheitspolitik
  • Die neuen Russischen Gefechtsfahrzeuge – Herausforderung für die NATO
  • Führungswechsel am Ausbildungszentrum
  • Werkstattausstattung mobile Instandhaltung – Bedarfsfall Bundeswehrfuhrparkservice
  • Technical Workshop SPIKE MELLS am AusbZ TLS
  • Technisch Logistische Einsatzprüfung – Roboter zur Aufklärung, Beobachtung und Erkundung im Ortsbereich (RABE)

Aus den Kameradschaften:

  • Rhein/Lahn besuchte die EU in Brüssel
  • Aachen/Eschweiler: Kultur- und Geschichtsreise nach Cornwall
  • „Innere Sicherheit: Freiheit, Demonstration, Gewalt“
  • Die Fortschreibung/Überarbeitung der Chronik „blauer Bund e.V.“

Zum Download ….

Grünes Licht für „Schweren Transporthubschrauber“

Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen hat das Projekt „Schwerer Transporthubschrauber“ für die Bundeswehr einen entscheidenden Schritt vorangebracht. „Das ist eine sehr gute Nachricht für die Truppe. Ich freue mich sehr darüber, dass das gelungen ist“, erklärte die Ministerin am Freitag bei einem Besuch der Lufttransportgruppe des Hubschraubergeschwaders 64 in Schönewalde. Dabei wurde sie vom Inspekteur der Luftwaffe, Generalleutnant Ingo Gerhartz, begleitet.

Weitere Informationen finden Sie hier.

Trends und technologische Innovationen in der gewerblichen und militärischen Logistik

Sehr geehrte Damen und Herren,

logistische Systeme in den Streitkräften aber auch in der gewerblichen Wirtschaft sind gezwungen, sich den ständig wechselnden Anforderungen ihrer Kunden anzupassen und müssen aber gleichzeitig flexibel und in der Lage, neue Trends und Innovationen, z.B. in der IT-Unterstützung (Artificial Intelligence, Augmented Reality oder Big Data ) sowie neue technische Entwicklungen wie z.B. Self-driving Vehicles/Autonomes Fahren oder 3D-Druck in ihren Systemen zeitgerecht zu implementieren, um handlungsfähig und kooperationsfähig zu bleiben und am Markt zu überleben. Zugleich bedeuten einige dieser neuen Entwicklungen und Technologien gravierende Änderungen von Zuständigkeiten, Abläufen und absehbar auch Steuerung in den klassischen logistischen Wertschöpfungsketten und logistischen Teilbereichen/Branchen. Dieses hat absehbar auch Auswirkungen auf das LogSysBw und die Zusammenarbeit der Bundeswehr mit der gewerblichen Logistik und Industrieinstandhaltungseinrichtungen.

Die Fachtagung

Trends und technologische Innovationen in der gewerblichen und militärischen Logistik:
Anpassungsdruck, Chancen und Risiken für die Bundeswehrlogistik

die am 7. und 8. November 2018 im Rheinhotel Vier Jahreszeiten in Bad Breisig durchgeführt wird, beschäftigt sich mit vielen Fragen rund um diese umfangreiche Thematik.

Neben der Information durch Experten und Verantwortliche wird es wie immer auch Gelegenheit zur ausführlichen Diskussion geben. Weitere Einzelheiten entnehmen Sie bitte dem Programm.

Anmeldeformular für Behörden

Anmeldeformular für Behörden

Quelle:
cpm communication presse marketing GmbH
Kölnstr. 93
53757 Sankt Augustin

Informationsheft Nr. 50

Heftinhalt:

  • Wirtschaft und Logistikkommando Gemeinsam zukunftsorientiert
  • Multinationale Zusammenarbeit im Rahmen von PESCO und FNC
  • Der Systemingenieur – Hochwertressource im technischen Offizierskorps der Luftwaffe
  • „You can’t miss Gatow“ Die Berliner Luftbrücke, die Briten und der Flugplatz Gatow
  • Planung, Steuerung und Koordinierung von Depotinstandsetzung mit SASPF – NusBoIE
  • Trendwende Personal – eine große Herausforderung, die Zeit braucht!
  • Der Europäische Auswärtige Dienst – Impulsgeber für die europäische Außen- und Sicherheitspolitik
  • Die neuen Russischen Gefechtsfahrzeuge – Herausforderung für die NATO
  • Führungswechsel am Ausbildungszentrum
  • Werkstattausstattung mobile Instandhaltung – Bedarfsfall Bundeswehrfuhrparkservice
  • Technical Workshop SPIKE MELLS am AusbZ TLS
  • Technisch Logistische Einsatzprüfung – Roboter zur Aufklärung, Beobachtung und Erkundung im Ortsbereich (RABE)

Aus den Kameradschaften:

  • Rhein/Lahn besuchte die EU in Brüssel
  • Aachen/Eschweiler: Kultur- und Geschichtsreise nach Cornwall
  • „Innere Sicherheit: Freiheit, Demonstration, Gewalt“
  • Die Fortschreibung/Überarbeitung der Chronik „blauer Bund e.V.“

Informationsheft Nr.49

Heftinhalt:

  • Die Weiterentwicklung des Logistischen Systems der Bundeswehr – Logistik der Bundeswehr im 21. Jahrhundert
  • Logistische Unterstützung von Landoperationen
  • Aufbau und Betrieb eines Einsatzflugplatzes
  • Wolfgang Hellmich, MdB, Vorsitzender des Verteidigungsausschusses des Deutschen Bundestages im Interview
  • Die Unterbringung und Versorgung von Soldaten der Bundeswehr im Einsatz – Zusammenarbeit mit der Wirtschaft
  • Aktuelle Überlegungen und Maßnahmen der Europäischen Kommission zur Weiterentwicklung der Gemeinsamen Sicherheits- und Verteidigungspolitik
  • Joint Logistic Support Group Coordination and Training Centre (JCTC)

 

Aus den Schulen:

  • 40 Jahre Lucius D. Clay-Kaserne – die Geschichte
  • Ausbildung für den Bedarfsfall an BwFPS Fahrzeugen und Gerät
  • Die Bundeswehrberatergruppen
  • Angehende Truppenoffiziere auf dem Weg in ein Ingenieurwissenschaftliches Studium
  • Der Offizierslehrgang nach dem Studium (OL3) 2016 – fachliche Ausbildung und Prägung von Führungsnachwuchs für die Logistik in den Streitkräften
  • Intensivierung der Zusammenarbeit des blauen Bundes mit der Bundesvereinigung der Logistik (BVL)

Aus den Kameradschaften:

  • „Ich muss nachher unbedingt mit Ihnen reden!“ – Ein Vereinsmitglied im ProjTeam zum Tag der Bundeswehr 2017 in Aachen
  • Geschichts-und Kulturreise der Kameradschaft Aachen/Eschweiler nach MÜNCHEN
  • Neuwahlen in den Kameradschaften
  • Was bietet eigentlich meine örtliche Kameradschaft im „blauer Bund e.V.“?