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Auswahl und Preisverleihung „Partner der Reserve“ 2026

Die Auszeichnung „Partner der Reserve“ wird seit dem Jahr 2016 öffentlichkeitswirksam verliehen und soll beispielgebend für Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber wirken, dass sich ein Engagement für die Reserve der Bundeswehr auszahlt. Damit wird auch der enge Schulterschluss zwischen Bundeswehr, Arbeitgeberseite sowie Reservistinnen und Reservisten symbolisiert. Die Verleihung des Preises „Partner der Reserve“ fördert eine überregionale Wahrnehmung und ist geeignet, die Kooperation mit Arbeitgeberinnen und Arbeitgebern in Bezug auf die Reserve kontinuierlich und nachhaltig positiv zu beeinflussen. Es handelt sich um eine gemeinschaftliche Auszeichnung durch das Bundesministerium der Verteidigung und den Verband der Reservisten der Deutschen Bundeswehr e. V. (VdRBw).

Absicht dabei ist es,  jährlich ein im Bereich der Reservistenarbeit besonders engagiertes Unternehmen auszuzeichnen und damit in der Öffentlichkeit hervorzuheben. Vorschläge für Auszuzeichnende können durch den (VdRBw), den Beirat Reservistenarbeit beim VdRBw, die Organisationsbereiche (OrgBer), die dem BMVg unmittelbar unterstellten Dienststellen sowie durch Reservistinnen und Reservisten über Streitkräfteamt Kompetenzzentrum Reservistenangelegenheiten der Bundeswehr (SKA KompZResAngelBw) eingereicht werden. Zudem haben die teilnehmenden Arbeitgeberverbände und seit 2024 Unternehmen selbst die Möglichkeit, Vorschläge einzubringen. Ziel ist es, ein möglichst großes Multiplikatorpublikum zu erreichen, um im Ergebnis die Jury mit adäquaten und begründeten Vorschlägen befassen zu können. Um eine Vergleichbarkeit in der gesamtheitlichen Betrachtung herbeizuführen, wird
eine Kategorisierung in folgende Bereiche vorgenommen:

o Großunternehmen
o Mittelstand und Handwerk,
o Öffentlicher Dienst,
o Start-up-Unternehmen,
o Sonderkategorie (z. B. Verbände, Organisationen) (optional)

Vorschläge sind bis spätestens Mitte Mai an SKA KompZResAngelBw zu übersenden.

Grafik: BMVg SK I 4

Verteidigungswirtschaft – Potenziale für den Mittelstand

Rückblick auf eine Veranstaltung der IHK zu Leipzig am 20. Januar 2026, auf welcher aus der Kameradschaft NORDWEST ein Mitglied der Logistik- und Fabrikplanung der LOGSOL GmbH teilnahm.

   

Die IHK zu Leipzig lud zu der Veranstaltung „Verteidigungswirtschaft – Potenziale für den Mittelstand!“ ein. Angesprochen waren vor allem kleine und mittlere Unternehmen sowie technologieorientierte Betriebe, die bislang wenig oder keine Berührungspunkte mit der Sicherheits- und Verteidigungsindustrie hatten.

Im Mittelpunkt des Programms standen aktuelle Marktentwicklungen, geopolitische Rahmenbedingungen und konkrete Anforderungen von öffentlichen Auftraggebern und Industrieunternehmen. Beiträge aus Wissenschaft, Wirtschaftsförderung, Finanzierung und Praxis gaben Einblicke in Beschaffungswege, Zertifizierungen und Voraussetzungen für einen Marktzugang. Die Vorträge zeichneten ein Bild einer Branche im Wandel, in der neue Akteure zunehmend gefragt sind.

Ergänzt wurde das Programm durch einen „Markt der Möglichkeiten“, der Raum für direkten Austausch bot. Vertreter aus Industrie, Verbänden, Bundeswehr, Zertifizierung und Wirtschaftsförderung nutzten die Gelegenheit für Gespräche jenseits des Podiums. Der Fokus lag dabei auf praktischen Fragen der Zusammenarbeit und der Umsetzung.

Auch der Blauer Bund e.V. war bei der Veranstaltung vertreten. In den Gesprächen zeigte sich, dass Logistik im Umfeld der Sicherheits- und Verteidigungsindustrie sowie der Bundeswehr sehr unterschiedlich verstanden wird und häufig mehrere Akteure zusammenführen muss. Deutlich wurde zudem das Interesse an einer stärkeren bundesweiten Vernetzung logistischer Kompetenzen.

Im Austausch mit dem Vertreter des Blauen Bundes e.V. der Kameradschaft NORDWEST, der zugleich aus der Logistik- und Fabrikplanung der LOGSOL GmbH kommt, standen weniger einzelne Leistungen als vielmehr Strukturen und Schnittstellen im Vordergrund. Themen wie Verfügbarkeit, Systemauslegung und die Organisation komplexer logistischer Zusammenhänge wurden dabei wiederholt angesprochen.

Insgesamt bot die Veranstaltung einen sachlichen Überblick über Chancen und Herausforderungen der Verteidigungswirtschaft und machte deutlich, wie groß der Bedarf an Orientierung und Austausch in diesem Themenfeld derzeit ist.

Autor: © Herr Sandro Claus LOGSOL GmbH und Oberstlt a.D. Michael Janczyk

Fotos: © Herr Sandro Claus LOGSOL GmbH

 

 

Abschluss der XXV. Olympischen Winterspiele in Mailand und Cortina d’Ampezzo 2026 (ITA) Große Erfolge durch die Athlet*innen der Bundeswehr.

Die XXV. Olympischen Winterspiele 2026 in Mailand und Cortina d’Ampezzo (Italien) sind am gestrigen 22. Februar 2026 zu Ende gegangen. In 16 Sportarten wurden in den letzten 17 Tagen in insgesamt 116 Wettbewerben die Medaillen vergeben. In 15 dieser Sportarten waren auch Bundeswehr-Sportsoldatinnen und/oder -soldaten vertreten

Für das „Team D“ verliefen diese Olympischen Spiele erfolgreich: Insgesamt konnte Deutschland 26 Medaillen, 8 Gold, 10 Silber und 8 Bronzemedaillen erringen und so den 5. Platz im Medaillenspiegel belegen

Dazu haben auch die insgesamt 35 Sportsoldatinnen und 41 Sportsoldaten der Bundeswehr einen außerordentlichen Beitrag geleistet. Die Bundeswehr stellte rund 40% aller der für Deutschland antretenden Sportlerinnen und Sportler, die mit 5 x Gold, 8 x Silber und 4 x Bronze insgesamt 17 Medaillen oder auch gut 65 % aller von deutschen Athlet*innen errungenen Medaillen nach Deutschland holen konnten.

Zusätzlich nicht unerwähnt bleiben sollten die weiteren Top-Platzierungen der Spitzensportlerinnen und -sportler der Bundewehr: Insgesamt 24 x konnten sie sich noch zwischen Rang 4 und 8 platzieren und sorgten so für ein tolles Mannschaftsergebnis auch außerhalb der Medaillenplätze.

Generalleutnant Funke, der Befehlshaber Unterstützungskommando der Bundeswehr, ist stolz auf die Ergebnisse in Mailand:

„Die Olympiateilnehmenden der Bundeswehr haben erneut eindrucksvoll bewiesen, dass das System der Spitzensportförderung funktioniert und unverzichtbar ist.“

Die Spitzensportförderung der Bundeswehr sichert ihren Athleten optimale Rahmenbedingungen für ihre leistungssportliche und berufliche Laufbahn. Sie ist auch in Zukunft ein wichtiger Garant dafür, dass die Bundesrepublik Deutschland eine führende Stellung im Weltsport beibehalten kann. Dementsprechend hat der DOSB die Spitzensportförderung der Bundeswehr unter anderen im „Nationalen Spitzensportkonzept“ als unverzichtbar deklariert.

Über das sehr gute Abschneiden der Spitzensportlerinnen und -sportler der Sportfördergruppen der Bundeswehr können Sie auch unter folgendem Link nachlesen:

https://www.bundeswehr.de/de/selbstverstaendnis/sport-in-der-bundeswehr/veranstaltungen/bundeswehr-olympia

Nähere Informationen zu den Themenbereichen „Sportsoldaten“ und „Sportfördergruppen“ können Sie erfragen bei:

Unterstützungsbereich Bundeswehr (UstgBer)

Presse- und Informationszentrum Unterstützung

Telefon: +49 (0) 228 5504-1112

E-Mail: UstgKdoBwPIZ@bundeswehr.org

Hintergründe sowie weitere Informationen zum Thema Spitzensport und Sportförderung in der Bundeswehr finden Sie auf der Webseite der Bundeswehr unter:

https://www.bundeswehr.de/de/selbstverstaendnis/sport-in-der-bundeswehr/spitzensport-der-sportfoerderer-bundeswehr

Pressekontakt:

Unterstützungskommando der Bundeswehr
Presse- und Informationszentrum
Telefon: +49 (228) 5504 -1112
Nach Dienst: +49 (151) 14856035
UstgKdoBwPIZ@Bundeswehr.org

Bildrechte: Bundeswehr / S. Hähnel

FFG investiert in die Zukunft: Spatenstich für Werk 3 stärkt Region und Verteidigungsfähigkeit

Handewitt / Flensburg, 6. Februar 2026 – Mit dem symbolischen ersten Spatenstich für das neue Werk 3 setzt die FFG Flensburger Fahrzeugbau Gesellschaft mbH (FFG) ein klares Zeichen für Wachstum, Zukunftssicherheit und den weiteren Ausbau ihrer industriellen Fähigkeiten. Gemeinsam mit Ministerpräsident Daniel Günther, dem Generalinspekteur der Bundeswehr, General Carsten Breuer, sowie dem Bürgermeister der Gemeinde Handewitt, Thomas Rasmussen, gaben der Sprecher der FFG Gesellschafter Norbert Erichsen sowie die Geschäftsführer Max Heimann und Jörg Kamper den offiziellen Startschuss für das Großprojekt.

Spatenstich bei bester Laune

An der Veranstaltung nahmen zahlreiche Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Verwaltung, Bundeswehr, internationalen Streitkräften und Industrie teil – ein sichtbarer Ausdruck der Bedeutung des Projekts für die Region und darüber hinaus.

Werk 3 ist ein zentrales Zukunftsprojekt der FFG. Mit dem neuen Standort schafft das Unternehmen zusätzliche Fertigungskapazitäten, moderne und attraktive Arbeitsplätze sowie eine hohe Flexibilität für unterschiedliche Systeme und Kundenanforderungen. Künftig sollen hier unter anderem neue Fahrzeugsysteme wie ACSV und WiSENT 2 sowie perspektivisch auch CAVS gefertigt werden. Die Produktion soll im Frühjahr 2027 aufgenommen werden.

Im ersten Bauabschnitt entstehen ein fünfgeschossiges Verwaltungsgebäude, zwei Fertigungshallen sowie eine Logistikhalle mit automatisiertem Hochregallager. Das Werk ist konsequent auf Flexibilität, Wachstum und langfristige Nutzung ausgelegt.

Ministerpräsident Daniel Günther würdigte das Projekt als „starkes Zeichen für den Ausbau der europäischen Verteidigungsfähigkeit“ und betonte die Bedeutung der FFG als innovatives, international tätiges Unternehmen der schleswig-holsteinischen Wehrtechnik .

Norbert Erichsen, Sprecher der Gesellschafter, unterstrich in seiner Ansprache das langfristige Bekenntnis der FFG zur Region und zur eigenen Verantwortung:

„Mit dem neuen Werk entwickeln wir uns als FFG auf allen Ebenen weiter. Es ist eine sehr langfristige Investition – in unsere Fähigkeiten, in hochwertige Arbeitsplätze und in den Standort Schleswig-Holstein. Diese Investition tragen wir bewusst aus unternehmerischer Verantwortung heraus.“

Ein besonderer Dank der FFG gilt der Gemeinde Handewitt sowie dem Bauamt Schleswig-Flensburg, die das Projekt mit außergewöhnlichem Engagement begleitet haben. In enger, lösungsorientierter Zusammenarbeit seien in kurzer Zeit entscheidende Voraussetzungen geschaffen worden – ein Beispiel für eine Verwaltung, die pragmatisch denkt und auch die sprichwörtliche „extra Meile“ geht.

Mit Werk 3 stärkt die FFG nicht nur ihre eigene Wettbewerbs- und Lieferfähigkeit, sondern leistet auch einen wichtigen Beitrag zur Verteidigungsfähigkeit der Bundeswehr sowie europäischer Partner.

Quelle/Bildrechte: FFG