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Johanniter-Unfall-Hilfe e.V. (JUH), Malteser Hilfsdienst e.V. (MHD) und Zentraler Sanitätsdienst der Bundeswehr beabsichtigen Verträge zur Regelung mitwirkender Unterstützung
Mit der Unterzeichnung und Feststellung der Privilegierten Partnerschaft am 6. März 2026 in Berlin im Rahmen der Sanitätsübung MEDIC QUADRIGA 2026 vereinbaren der Zentrale Sanitätsdient der Bundeswehr, die Johanniter-Unfall-Hilfe e.V. und der Malteser Hilfsdienst e.V., im Rahmen ihrer Möglichkeiten die Grundlagen zur Vertiefung einer wechselseitigen Unterstützung auszugestalten.
Zwar ermächtigt das „Gesetz über das Deutsche Rote Kreuz und andere Hilfsgemeinschaften“ (DRK-Gesetz) von 2008 sowohl die JUH als auch den MHD zur Unterstützung des Sanitätsdienstes der Bundeswehr. Jedoch wurde die Organisation dieser mitwirkenden Unterstützung der JUH und des MHD für den Zentralen Sanitätsdienst der Bundeswehr bisher weder hinreichend konkret ausformuliert, noch in Art und Umfang benannt. Ein erster Schritt in diese Richtung ist nun getan.
Die Entwicklung der sicherheitspolitischen Lage der letzten Jahre hat gezeigt, dass die Ressourcen des Sanitätsdienstes der Bundeswehr im Szenario der Landes- und Bündnisverteidigung nicht ausreichen werden. Damit ist eine langfristige unterstützende Mitwirkung durch JUH und MHD notwendig und besonders wertvoll.
Mit der Privilegierten Partnerschaft ist zugleich die Absicht verbunden, öffentlich-rechtliche Verträge zwischen dem BMVg, der JUH und dem MHD abzuschließen. Darin sollen die Grundzüge der mitwirkenden Unterstützung vereinbart werden. So werden beispielsweise Verwendungsauftrag und Verhaltensregeln, die für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der JUH und des MHD zur Unterstützung des Zentralen Sanitätsdienstes der Bundeswehr gelten, vorab festgelegt und bilden so eine verlässliche Grundlage.
„Die aktuellen sicherheitspolitischen Entwicklungen machen deutlich: Landes- und Bündnisverteidigung sind eine gesamtstaatliche Aufgabe“, sagt Generaloberstabsarzt Dr. Ralf Hoffmann, Befehlshaber des Zentralen Sanitätsdienstes der Bundeswehr. „Deswegen ist eine funktionierende und belastbare zivil-militärische Zusammenarbeit mit den Johannitern und den Maltesern als Deutschlands größten zivilen Hilfsorganisationen notwendiger denn je. Die Verlässlichkeit ziviler Unterstützung ist in einem militärischen Verteidigungsszenario ein entscheidender Erfolgsfaktor.“
Die Einsatzkräfte von JUH und MHD werden keine militärischen Uniformen tragen und keine Berechtigung zum Führen einer Waffe besitzen. Zusätzlich zu ihrer Einsatzkleidung werden sie aber zum Tragen des Schutzabzeichens (Rotes Kreuz) und eines Ausweises gemäß Genfer Konvention berechtigt sein. Die Entwürfe für den Verwendungsauftrag und die Verhaltensregeln befinden sich derzeit bereits in Abstimmung.
Oliver Meermann, Mitglied des Bundesvorstandes der Johanniter-Unfall-Hilfe sagt: „Wir begrüßen, dass mit der Privilegierten Partnerschaft nun die Grundlage dafür geschaffen wurde, unsere Unterstützung des Sanitätsdienstes der Bundeswehr konkret auszugestalten. In unsicheren Zeiten benötigen wir als Hilfsorganisation sowie für unsere Einsatzkräfte verlässliche rechtliche Rahmenbedingungen und klare Regelungen zu Ausbildung, Ausstattung und Haftung. Nur so können wir unsere Unterstützung der Bundeswehr schnellstmöglich auf den Weg bringen und im Ernstfall schnell handeln.“
Albrecht Prinz von Croy, Vizepräsident des Malteser Hilfsdienstes, lobt das gemeinsame Engagement, hat aber auch klare Forderungen: „Die sanitätsdienstliche Zusammenarbeit und Unterstützung der Bundeswehr ist wichtig. Wir nehmen die Verantwortung, die damit verbunden ist, gerne wahr. Wir freuen uns, dass sich auch die Johanniter-Unfall-Hilfe mit uns gemeinsam engagiert. Es ist ganz wichtig, dass ein möglicher Einsatz für unsere Einsatzkräfte grundsätzlich freiwillig erfolgt! Deshalb muss schon jetzt die Freistellung durch die Arbeitgeber analog zu THW und FW durch den Gesetzgeber zügig geregelt werden. Ein Einsatz der Malteser für und mit der Bundeswehr – egal ob im In- oder Ausland – erfordert noch abschließende Regelungen im Hinblick auf disziplinarrechtliche Unterstellungsverhältnisse und auch im Hinblick auf die Fürsorge unserer eingesetzten Helferinnen und Helfer. Diese dürfen nicht schlechter gestellt sein als unsere Soldatinnen und Soldaten“.
Die Johanniter-Unfall-Hilfe e.V.
Die Johanniter-Unfall-Hilfe ist mit mehr als 33.000 Beschäftigten, rund 44.000 ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern und 1,2 Millionen Fördermitgliedern eine der großen Hilfsorganisationen in Deutschland und zugleich ein bedeutendes Unternehmen der Sozialwirtschaft. Die Johanniter engagieren sich in den Bereichen Rettungs- und Sanitätsdienst, Katastrophenschutz, Betreuung und Pflege von alten und kranken Menschen, Fahrdienst für Menschen mit eingeschränkter Mobilität, Arbeit mit Kindern und Jugendlichen, Hospizarbeit und anderen Hilfeleistungen im karitativen Bereich sowie in der humanitären Hilfe im Ausland.
Der Malteser Hilfsdienst e.V.
Der Malteser Hilfsdienst e.V. hat seine Wurzeln im katholischen geistlichen Ritterorden der Malteser. Der MHD beschäftigt zur Aufgabenerfüllung 55.000 ehrenamtliche und 40.000 hauptamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Seine Satzungszwecke sind die Ausbildung und der Einsatz in Erster Hilfe, im Sanitäts- und Rettungsdienst, im Zivil- und Katastrophenschutz sowie in der Notfall- und Katastrophenhilfe.
Der Sanitätsdienst der Bundeswehr
Der Sanitätsdienst der Bundeswehr ist ein militärischer Fachdienst, der grundlegend und in jedem Handeln zuerst der Menschlichkeit verpflichtet ist. Mit rund 25.000 Frauen und Männern sichert der Sanitätsdienst der Bundeswehr die medizinische Versorgung aller Soldatinnen und Soldaten. Im Inland wie im weltweiten Einsatz haben die Sanitätskräfte den Auftrag, die Gesundheit der Bundeswehrangehörigen zu schützen, zu erhalten und wiederherzustellen.
Quelle/Bildrechte: Unterstützungskommando der Bundeswehr Presse- und Informationszentrum
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Die Auszeichnung „Partner der Reserve“ wird seit dem Jahr 2016 öffentlichkeitswirksam verliehen und soll beispielgebend für Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber wirken, dass sich ein Engagement für die Reserve der Bundeswehr auszahlt. Damit wird auch der enge Schulterschluss zwischen Bundeswehr, Arbeitgeberseite sowie Reservistinnen und Reservisten symbolisiert. Die Verleihung des Preises „Partner der Reserve“ fördert eine überregionale Wahrnehmung und ist geeignet, die Kooperation mit Arbeitgeberinnen und Arbeitgebern in Bezug auf die Reserve kontinuierlich und nachhaltig positiv zu beeinflussen. Es handelt sich um eine gemeinschaftliche Auszeichnung durch das Bundesministerium der Verteidigung und den Verband der Reservisten der Deutschen Bundeswehr e. V. (VdRBw).
Absicht dabei ist es, jährlich ein im Bereich der Reservistenarbeit besonders engagiertes Unternehmen auszuzeichnen und damit in der Öffentlichkeit hervorzuheben. Vorschläge für Auszuzeichnende können durch den (VdRBw), den Beirat Reservistenarbeit beim VdRBw, die Organisationsbereiche (OrgBer), die dem BMVg unmittelbar unterstellten Dienststellen sowie durch Reservistinnen und Reservisten über Streitkräfteamt Kompetenzzentrum Reservistenangelegenheiten der Bundeswehr (SKA KompZResAngelBw) eingereicht werden. Zudem haben die teilnehmenden Arbeitgeberverbände und seit 2024 Unternehmen selbst die Möglichkeit, Vorschläge einzubringen. Ziel ist es, ein möglichst großes Multiplikatorpublikum zu erreichen, um im Ergebnis die Jury mit adäquaten und begründeten Vorschlägen befassen zu können. Um eine Vergleichbarkeit in der gesamtheitlichen Betrachtung herbeizuführen, wird
eine Kategorisierung in folgende Bereiche vorgenommen:
o Großunternehmen
o Mittelstand und Handwerk,
o Öffentlicher Dienst,
o Start-up-Unternehmen,
o Sonderkategorie (z. B. Verbände, Organisationen) (optional)

Vorschläge sind bis spätestens Mitte Mai an SKA KompZResAngelBw zu übersenden.
Grafik: BMVg SK I 4
Rückblick auf eine Veranstaltung der IHK zu Leipzig am 20. Januar 2026, auf welcher aus der Kameradschaft NORDWEST ein Mitglied der Logistik- und Fabrikplanung der LOGSOL GmbH teilnahm.
Die IHK zu Leipzig lud zu der Veranstaltung „Verteidigungswirtschaft – Potenziale für den Mittelstand!“ ein. Angesprochen waren vor allem kleine und mittlere Unternehmen sowie technologieorientierte Betriebe, die bislang wenig oder keine Berührungspunkte mit der Sicherheits- und Verteidigungsindustrie hatten.
Im Mittelpunkt des Programms standen aktuelle Marktentwicklungen, geopolitische Rahmenbedingungen und konkrete Anforderungen von öffentlichen Auftraggebern und Industrieunternehmen. Beiträge aus Wissenschaft, Wirtschaftsförderung, Finanzierung und Praxis gaben Einblicke in Beschaffungswege, Zertifizierungen und Voraussetzungen für einen Marktzugang. Die Vorträge zeichneten ein Bild einer Branche im Wandel, in der neue Akteure zunehmend gefragt sind.
Ergänzt wurde das Programm durch einen „Markt der Möglichkeiten“, der Raum für direkten Austausch bot. Vertreter aus Industrie, Verbänden, Bundeswehr, Zertifizierung und Wirtschaftsförderung nutzten die Gelegenheit für Gespräche jenseits des Podiums. Der Fokus lag dabei auf praktischen Fragen der Zusammenarbeit und der Umsetzung.
Auch der Blauer Bund e.V. war bei der Veranstaltung vertreten. In den Gesprächen zeigte sich, dass Logistik im Umfeld der Sicherheits- und Verteidigungsindustrie sowie der Bundeswehr sehr unterschiedlich verstanden wird und häufig mehrere Akteure zusammenführen muss. Deutlich wurde zudem das Interesse an einer stärkeren bundesweiten Vernetzung logistischer Kompetenzen.
Im Austausch mit dem Vertreter des Blauen Bundes e.V. der Kameradschaft NORDWEST, der zugleich aus der Logistik- und Fabrikplanung der LOGSOL GmbH kommt, standen weniger einzelne Leistungen als vielmehr Strukturen und Schnittstellen im Vordergrund. Themen wie Verfügbarkeit, Systemauslegung und die Organisation komplexer logistischer Zusammenhänge wurden dabei wiederholt angesprochen.
Insgesamt bot die Veranstaltung einen sachlichen Überblick über Chancen und Herausforderungen der Verteidigungswirtschaft und machte deutlich, wie groß der Bedarf an Orientierung und Austausch in diesem Themenfeld derzeit ist.

Autor: © Herr Sandro Claus LOGSOL GmbH und Oberstlt a.D. Michael Janczyk
Fotos: © Herr Sandro Claus LOGSOL GmbH
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Die XXV. Olympischen Winterspiele 2026 in Mailand und Cortina d’Ampezzo (Italien) sind am gestrigen 22. Februar 2026 zu Ende gegangen. In 16 Sportarten wurden in den letzten 17 Tagen in insgesamt 116 Wettbewerben die Medaillen vergeben. In 15 dieser Sportarten waren auch Bundeswehr-Sportsoldatinnen und/oder -soldaten vertreten
Für das „Team D“ verliefen diese Olympischen Spiele erfolgreich: Insgesamt konnte Deutschland 26 Medaillen, 8 Gold, 10 Silber und 8 Bronzemedaillen erringen und so den 5. Platz im Medaillenspiegel belegen
Dazu haben auch die insgesamt 35 Sportsoldatinnen und 41 Sportsoldaten der Bundeswehr einen außerordentlichen Beitrag geleistet. Die Bundeswehr stellte rund 40% aller der für Deutschland antretenden Sportlerinnen und Sportler, die mit 5 x Gold, 8 x Silber und 4 x Bronze insgesamt 17 Medaillen oder auch gut 65 % aller von deutschen Athlet*innen errungenen Medaillen nach Deutschland holen konnten.
Zusätzlich nicht unerwähnt bleiben sollten die weiteren Top-Platzierungen der Spitzensportlerinnen und -sportler der Bundewehr: Insgesamt 24 x konnten sie sich noch zwischen Rang 4 und 8 platzieren und sorgten so für ein tolles Mannschaftsergebnis auch außerhalb der Medaillenplätze.
Generalleutnant Funke, der Befehlshaber Unterstützungskommando der Bundeswehr, ist stolz auf die Ergebnisse in Mailand:
„Die Olympiateilnehmenden der Bundeswehr haben erneut eindrucksvoll bewiesen, dass das System der Spitzensportförderung funktioniert und unverzichtbar ist.“
Die Spitzensportförderung der Bundeswehr sichert ihren Athleten optimale Rahmenbedingungen für ihre leistungssportliche und berufliche Laufbahn. Sie ist auch in Zukunft ein wichtiger Garant dafür, dass die Bundesrepublik Deutschland eine führende Stellung im Weltsport beibehalten kann. Dementsprechend hat der DOSB die Spitzensportförderung der Bundeswehr unter anderen im „Nationalen Spitzensportkonzept“ als unverzichtbar deklariert.
Über das sehr gute Abschneiden der Spitzensportlerinnen und -sportler der Sportfördergruppen der Bundeswehr können Sie auch unter folgendem Link nachlesen:
Nähere Informationen zu den Themenbereichen „Sportsoldaten“ und „Sportfördergruppen“ können Sie erfragen bei:
Unterstützungsbereich Bundeswehr (UstgBer)
Presse- und Informationszentrum Unterstützung
Telefon: +49 (0) 228 5504-1112
E-Mail: UstgKdoBwPIZ@bundeswehr.org
Hintergründe sowie weitere Informationen zum Thema Spitzensport und Sportförderung in der Bundeswehr finden Sie auf der Webseite der Bundeswehr unter:
Pressekontakt:
Unterstützungskommando der Bundeswehr
Presse- und Informationszentrum
Telefon: +49 (228) 5504 -1112
Nach Dienst: +49 (151) 14856035
UstgKdoBwPIZ@Bundeswehr.org
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