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FFG investiert in die Zukunft: Spatenstich für Werk 3 stärkt Region und Verteidigungsfähigkeit

Handewitt / Flensburg, 6. Februar 2026 – Mit dem symbolischen ersten Spatenstich für das neue Werk 3 setzt die FFG Flensburger Fahrzeugbau Gesellschaft mbH (FFG) ein klares Zeichen für Wachstum, Zukunftssicherheit und den weiteren Ausbau ihrer industriellen Fähigkeiten. Gemeinsam mit Ministerpräsident Daniel Günther, dem Generalinspekteur der Bundeswehr, General Carsten Breuer, sowie dem Bürgermeister der Gemeinde Handewitt, Thomas Rasmussen, gaben der Sprecher der FFG Gesellschafter Norbert Erichsen sowie die Geschäftsführer Max Heimann und Jörg Kamper den offiziellen Startschuss für das Großprojekt.

Spatenstich bei bester Laune

An der Veranstaltung nahmen zahlreiche Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Verwaltung, Bundeswehr, internationalen Streitkräften und Industrie teil – ein sichtbarer Ausdruck der Bedeutung des Projekts für die Region und darüber hinaus.

Werk 3 ist ein zentrales Zukunftsprojekt der FFG. Mit dem neuen Standort schafft das Unternehmen zusätzliche Fertigungskapazitäten, moderne und attraktive Arbeitsplätze sowie eine hohe Flexibilität für unterschiedliche Systeme und Kundenanforderungen. Künftig sollen hier unter anderem neue Fahrzeugsysteme wie ACSV und WiSENT 2 sowie perspektivisch auch CAVS gefertigt werden. Die Produktion soll im Frühjahr 2027 aufgenommen werden.

Im ersten Bauabschnitt entstehen ein fünfgeschossiges Verwaltungsgebäude, zwei Fertigungshallen sowie eine Logistikhalle mit automatisiertem Hochregallager. Das Werk ist konsequent auf Flexibilität, Wachstum und langfristige Nutzung ausgelegt.

Ministerpräsident Daniel Günther würdigte das Projekt als „starkes Zeichen für den Ausbau der europäischen Verteidigungsfähigkeit“ und betonte die Bedeutung der FFG als innovatives, international tätiges Unternehmen der schleswig-holsteinischen Wehrtechnik .

Norbert Erichsen, Sprecher der Gesellschafter, unterstrich in seiner Ansprache das langfristige Bekenntnis der FFG zur Region und zur eigenen Verantwortung:

„Mit dem neuen Werk entwickeln wir uns als FFG auf allen Ebenen weiter. Es ist eine sehr langfristige Investition – in unsere Fähigkeiten, in hochwertige Arbeitsplätze und in den Standort Schleswig-Holstein. Diese Investition tragen wir bewusst aus unternehmerischer Verantwortung heraus.“

Ein besonderer Dank der FFG gilt der Gemeinde Handewitt sowie dem Bauamt Schleswig-Flensburg, die das Projekt mit außergewöhnlichem Engagement begleitet haben. In enger, lösungsorientierter Zusammenarbeit seien in kurzer Zeit entscheidende Voraussetzungen geschaffen worden – ein Beispiel für eine Verwaltung, die pragmatisch denkt und auch die sprichwörtliche „extra Meile“ geht.

Mit Werk 3 stärkt die FFG nicht nur ihre eigene Wettbewerbs- und Lieferfähigkeit, sondern leistet auch einen wichtigen Beitrag zur Verteidigungsfähigkeit der Bundeswehr sowie europäischer Partner.

Quelle/Bildrechte: FFG

Neue Ausgabe: „Militärgeschichte. Zeitschrift für historische Bildung“ 1/2026

70 Jahre Teilstreitkräfte: In der neuen Ausgabe der „Militärgeschichte“ steht die Aufstellung der Teilstreitkräfte der Bundeswehr im Fokus. Außerdem geht es um die Geschichte der Ortskräfte der Bundeswehr in Kambodscha und Somalia, die Geschichte des strategischen US-Stützpunktes Diego Garcia und die Schlacht von Verdun.

70 Jahre Teilstreitkräfte

Am 20. Januar 1956 führte Bundeskanzler Konrad Adenauer den ersten Truppenbesuch in der Geschichte der Bundesrepublik durch. Sein Besuch in Andernach markiert einen historischen Moment. Er stand am Anfang eines langen und herausforderungsreichen Aufstellungsprozesses, den Mischa Bose in seinem Beitrag näher beleuchtet. Die Bundeswehr musste aufgrund der kompletten Demilitarisierung Deutschlands nach dem Zweiten Weltkrieg in vielen Bereichen praktisch aus dem Nichts aufgebaut werden. Und dies unter höchstem Zeitdruck, denn im Kalten Krieg war die Bedrohungslage akut und der Feind stand nur wenige hundert Kilometer entfernt.

Insbesondere was Material und Personal anbelangte, gab es in den ersten Jahren einige Überschneidungen zwischen den neuen bewaffneten Organen der Bundesrepublik, der Bundeswehr und dem Bundesgrenzschutz. Die ersten Einheiten des Bundesgrenzschutzes wurden als „Polizei des Bundes“ bereits 1951 aufgestellt. Mit Gründung der Bundeswehr 1955 wechselte über die Hälfte des dortigen Personals zu den neuen Streitkräften. Dass die Unterscheidung beider Organisationen nicht immer ganz einfach fällt, erläutert Klaus Storkmann in seinem Beitrag für „Militärgeschichte im Bild“.

Ortskräfte im Einsatz

Von diesen Anfängen bis zu den umfänglichen Auslandseinsätzen der Bundeswehr vergingen mehrere Dekaden. Dabei spielten von Beginn an Ortskräfte für die deutschen Streitkräfte eine zentrale Rolle, um in unbekannten Regionen und Kulturen ihre Missionen durchführen zu können. Doch die besonderen Herausforderungen, die mit dieser Zusammenarbeit einhergingen, offenbarten sich nicht erst in Afghanistan. Sie zeigten sich schon bei den ersten Einsätzen der Bundeswehr in Kambodscha und Somalia, wie Torsten Konopka und Emma Bessi in ihrem Beitrag ausführen.

Diego Garcia

Dass eigene strategische Interessen sich manches Mal an weit entfernten Orten manifestieren, zeigt sich beispielhaft an der kleinen Insel Diego Garcia. Bereits 1810 gelangte sie unter britische Herrschaft, 1965 überließ die britische Regierung Diego Garcia den USA als Stützpunkt. Noch während des Kalten Krieges stationierten diese dort B-52-Langstreckenbomber. Sowohl die räumliche Nähe zu Afrika und der Golfregion als auch zu China verleihen der Insel bis heute einen hohen strategischen Wert, den aufzugeben ein herber Verlust wäre. Gerhard Altmann gibt vor diesem Hintergrund einen kurzen Überblick über die bewegte Geschichte der Kolonialisierung und Dekolonialisierung des kleinen Korallenatolls im Indischen Ozean.

Frauen an der Waffe

Diskussionen über die Wiedereinführung der Wehrpflicht drehen sich aktuell auch immer wieder um die Frage, ob Frauen nicht ebenfalls für den „Dienst an der Waffe“ gemustert werden sollten. Doch dem steht bislang das Grundgesetz im Weg, das ausschließlich Männer der Wehrpflicht unterwirft. Das „Frauen an der Waffe“ ein kontrovers diskutiertes und zugleich jahrtausendealtes Thema sind, zeigt Nils Birk in seinem Beitrag für die Rubrik „Im Blickpunkt“ auf.

Verdun

Manche Schlachten haben sich in das kollektive Gedächtnis eingebrannt. Hierzu gehört die Schlacht von Verdun, die vor 110 Jahren, im Februar 1916, begann und später als „Blutpumpe“ oder „Knochenmühle“ von Verdun in die Geschichtsbücher einging. Die Kämpfe markierten den Beginn der großen Materialschlachten, das Deutsche Heer zog aus ihnen taktische Lehren zum Gefecht der verbundenen Waffen. Doch der Blutzoll für diesen Lernprozess war hoch: Auf beiden Seiten fielen hunderttausende Soldaten in den Gefechten, deren Andenken noch heute im Beinhaus von Douaumont bewahrt wird. Ein analytischer Überblick von Christian Stachelbeck.

Die Ausgabe finden Sie kostenlos zum Download auf unserer Website.

Quelle: Pressestelle ZMSBw/Bildrechte: SKA/IMZBw

Kärcher Futuretech GmbH – Sales Manager (m/w/d) Bundeswehr/NATO/EU

 

Das werden Ihre WOW-Momente:

 

  • Sie übernehmen einen gut gepflegten Kundenstamm von militärischen Beschaffungsbehörden (Bundeswehr und ausgewählte Länder innerhalb der NATO/EU), identifizieren aber auch Entscheidungsträger und Umsatzpotenziale bei weiteren relevanten Organisationen und Behörden, a. durch die Teilnahme an Messen und Konferenzen.
  • Sie tragen die Umsatzverantwortung für einen der Hauptkunden des Unternehmens, identifizieren laufend neue Vertriebsmöglichkeiten und sind verantwortlich für die Akquise neuer Aufträge. Als Basis des Erfolgs dient der Aufbau und die Pflege von langfristigen Kundenbeziehungen zu relevanten Entscheidungsträgern.
  • Sie präsentieren dem anspruchsvollen militärischen Kundenkreis neue Konzepte und bestehende Produkte und erarbeiten auf Basis kundenseitiger Anforderungen erste Lösungsvorschläge.
  • Sie führen individuelle Marktanalysen durch, identifizieren entsprechende Besonderheiten und erarbeiten Strategien zur Marktbearbeitung. Idealerweise hilft Ihnen dabei Ihre bereits vorhandene militärische

Im Rahmen von internationalen Ausschreibungen öffentlicher Auftraggeber arbeiten Sie eng mit dem Bid Management zusammen.

 

Es wäre WOW, wenn Sie das hier mitbringen:

 

  • Ein abgeschlossenes Ingenieurs- betriebswirtschaftliches Studium, z. B. Wirtschaftsingenieurwesen oder Wirtschaftswissenschaften.
  • Sie haben für einen längeren Zeitraum (z.B. SaZ 12) bei der Bundeswehr oder einer anderen westeuropäischen Armee gedient und kennen die internen Abläufe, Prozesse, Erfahrung im Bereich der/des militärischen ABC-Abwehr, Wasseraufbereitung, Feldlager- oder Verpflegungswesens sind von Vorteil.
  • Sie können bereits Erfolge im Vertrieb erklärungsbedürftiger Lösungen nachweisen und verfügen über ein bestehendes Netzwerk im Bereich der deutschen Rüstungsindustrie.
  • Darüber hinaus überzeugen Sie mit Erfahrungen auf dem genannten Gebiet und haben bereits Projektaufgaben wahrgenommen, idealerweise im technischen Investitionsgüterbereich.
  • Sehr gute Deutsch- und Englischkenntnisse sowie sowohl mündlich als auch schriftlich hohe kommunikative Kompetenzen.
  • Verkaufstalent und Verhandlungsgeschick, pragmatisches Denken und Handeln und ein sicheres Gespür für den Umgang mit unterschiedlichen Mentalitäten runden Ihr Profil

 

Unser Kärcher WOW-Paket:

 

  • Genug Zeit, um Familie, Freund*innen und die Welt zu sehen: 30 Tage Urlaub. An Heiligabend und Silvester haben Sie frei.
  • Mobilität auf Sie zugeschnitten: Fahrtkostenzuschuss für den ÖPNV von 60%, attraktive Entgeltumwandlungsmodelle zum Leasing von Fahrrad oder PKW, Prämien für Radfahrer*innen.
  • Ausgewogen, frisch und WOW: Regionale und saisonale Küche in unseren mehrfach ausgezeichneten Betriebsrestaurants.
  • Die richtigen Leute, zur richtigen Zeit, am richtigen Ort, mit der richtigen Perspektive: Klingt kompliziert? Nicht für Wir unterstützen Sie bei Ihrer individuellen Entwicklung mit unserem Talentmanagement-Prozess und einem umfangreichen Weiterbildungsangebot.

 

Also: Wanna WOW with us?

 

Laden Sie einfach Ihren Lebenslauf online hoch und hinterlassen Sie Ihre Kontaktinfos. Wir freuen uns darauf, Sie von Ihrer persönlichen WOW-Seite kennenzulernen! Wir begrüßen die Bewerbung von Menschen mit Behinderung, deren Integration uns ein besonderes Anliegen ist.

 

Ihre Bewerbung wird vertraulich behandelt, versprochen.

 

Together towards a clean world.

Frederik Lohse I Head of Talent Acquisition

Kärcher Futuretech GmbH – Sales Manager (m/w/d) North and Eastern Europe

 

Das werden Ihre WOW-Momente:

 

  • Sie sind zuständig für die direkte und indirekte Bearbeitung unserer nord- osteuropäischen Militärmärkte (NATO).
  • Sie präsentieren unsere technisch erklärungsbedürftigen Produkte vor Militärkunden, stellen dabei unsere Produktvorteile heraus und führen erfolgreiche Verhandlungen mit öffentlichen Auftraggebern.
  • Die bestehenden Partnerstrukturen führen Sie fort und bauen sie kontinuierlich weiter
  • Dazu gehört die kontinuierliche Marktbeobachtung und Identifizierung von relevanten Fähigkeitslücken in den jeweiligen Ländern sowie des lokalen Wettbewerbs.
  • Im Rahmen von internationalen Ausschreibungen öffentlicher Auftraggeber arbeiten Sie eng mit dem Bid Management zusammen.

 

Es wäre WOW, wenn Sie das hier mitbringen:

 

  • Ein erfolgreich abgeschlossenes Studium im Bereich Wirtschaftsingenieurwesen, Wirtschaftswissenschaften oder Staats- und Sozialwissenschaften.
  • Von Vorteil ist eine mehrjährige militärische Ausbildung (z.B. SaZ 12) einschlägige Erfahrung im militärischen Umfeld und idealerweise Berufserfahrung im Vertrieb.
  • Verhandlungssichere Deutsch- und Englischkenntnisse sowie idealerweise weitere
  • Verkaufstalent und eine hohe Kundenorientierung sowie Interesse an anderen Kulturen der europäischen Nachbarstaaten und Reisebereitschaft.
  • Technisches Verständnis sowie fundiertes Know-how in MS Office Google Workspace.
  • Führungserfahrung sowie Argumentations- und Kommunikationsstärke, ergänzt um Organisationstalent und unternehmerisch geprägtes, internationales Denken/Handeln.

 

Unser Kärcher WOW-Paket:

 

  • Genug Zeit, um Familie, Freund*innen und die Welt zu sehen: 30 Tage Urlaub. An Heiligabend und Silvester haben Sie frei.
  • Mobilität auf Sie zugeschnitten: Fahrtkostenzuschuss für den ÖPNV von 60%, attraktive Entgeltumwandlungsmodelle zum Leasing von Fahrrad oder PKW, Prämien für Radfahrer*innen.
  • Ausgewogen, frisch und WOW: Regionale und saisonale Küche in unseren mehrfach ausgezeichneten Betriebsrestaurants.
  • Die richtigen Leute, zur richtigen Zeit, am richtigen Ort, mit der richtigen Perspektive: Klingt kompliziert? Nicht für Wir unterstützen Sie bei Ihrer individuellen Entwicklung mit unserem Talentmanagement-Prozess und einem umfangreichen Weiterbildungsangebot.

 

Also: Wanna WOW with us?

 

Laden Sie einfach Ihren Lebenslauf online hoch und hinterlassen Sie Ihre Kontaktinfos. Wir freuen uns darauf, Sie von Ihrer persönlichen WOW-Seite kennenzulernen! Wir begrüßen die Bewerbung von Menschen mit Behinderung, deren Integration uns ein besonderes Anliegen ist.

 

Ihre Bewerbung wird vertraulich behandelt, versprochen.

 

Together towards a clean world.

Frederik Lohse I Head of Talent Acquisition

Personalveränderungen in militärischen und zivilen Spitzenpositionen – Dezember 2025

Im November 2025 wurden folgende Personalmaßnahmen in Spitzenstellen wirksam:

Personalmaßnahmen in militärischen Spitzenstellen:

Bundesministerium der Verteidigung
Flottillenadmiral Matthias Potthoff, zuletzt Kommandeur Marineunterstützungskommando in Schortens, wird nun als Unterabteilungsleiter IC I im Bundesministerium der Verteidigung in Bonn eingesetzt.

Marine
Kapitän zur See David Helmbold, zuletzt Referatsleiter IC I 5 im Bundesministerium der Verteidigung in Bonn, wird nun als Kommandeur Marineunterstützungskommando in Schortens eingesetzt.

Quelle:

Bundesministerium der Verteidigung
Autor: Presse- und Informationszentrum Personal