Verzeichnis der Truppenteile der Feldzeugtruppe, Instandsetzungstruppe, Heereslogistiktruppe der Bundeswehr, 1956 – 2020 (Entwurf)

Der Militärhistorische Arbeitskreis (MilHistArbKrs) des Ausbildungszentrums Technik Landsysteme (AusbZ TLS) erstellt zurzeit ein Verzeichnis der Truppenteile der Feldzeugtruppe, Instandsetzungstruppe, Heereslogistiktruppe der Bundeswehr für den Zeitraum 1956 – 2020.
Nachdem alle bekannten Quellen in die Erstellung eingeflossen sind, es aber noch viele offene Fragen gibt, bittet der MilHistArbKrs um die Mitarbeit der Mitglieder des blauen Bundes.

Der MilHistArbKrs erhofft sich über diesen Weg Rückmeldungen zu den noch offenen Fragen zu erhalten.

Informationen werden erbeten an:

Ausbildungszentrum Technik Landsysteme
Militärhistorischer Arbeitskreis
Trierer Straße 445
52068 Aachen

E-Mail: AusbZTLS@Bundeswehr.org

Für Ihre Unterstützung im Voraus besten Dank.

Vom Westwall zum Rhein

Ziel der vorliegenden Arbeit ist es, die Kämpfe der 1. und 9. (am.) Armee zwischen dem Westwall und dem Rhein – beiderseits Aachens, an der Rur und im Rheinland darzustellen.
Anfang September 1944 erreichten die ersten Truppen der 1. (am.) Armee die Reichsgrenze bei Aachen. Am 13. September wurde der Westwall südlich Aachen in Richtung Stolberg durchstoßen. Die nördlich Aachen operierende 9. (am.) Armee erreichte erst Ende September die Reichsgrenze, wo ihr am 02. Oktober der Einbruch in den Westwall bei Palenberg gelang. Teile beider Armeen schlossen am 12. Oktober die Stadt Aachen ein, deren Verteidiger am 21. Oktober kapitulierten. Damit fiel Aachen als erste deutsche Großstadt im Westen in alliierte Hände. Ziel der Amerikaner war es nun, die Rur zu erreichen, um von dort aus an den Rhein vorzustoßen. Harte und verlustreiche Kämpfe im Hürtgenwald und im Vorfeld der Rur, führten dazu, dass dieses Ziel erst Ende November / Anfang Dezember erreicht wurde. Fortan bildete die Rur die Hauptkampflinie. Letzte Kämpfe im Hürtgenwald endeten Anfang Februar 1945.

Standort Aachen – Militärische Infrastruktur 1945-2017, Teil 2

Ausgehend von den geschichtlichen Darstellungen ist Aachen seit 1814 Garnisonsstadt bzw. militärischer Standort. Diese über 200 Jahre währende Zeit wurde nur durch kurze Zeitabschnitte unterbrochen. Die Geschichte der militärischen Belegung ist weitestgehend aufgearbeitet, während die für die Stationierung der Truppen erforderliche Infrastruktur nur am Rande dargestellt wird. Die nachfolgende Abhandlung erfasst die Zeit 1945 bis 2017, mit dem Schwerpunkt der Darstellung der militärischen Infrastruktur wie Kasernen, Depots, Übungsplätze, Schießstände und vom Militär ge-nutzter ziviler Einrichtungen. Bestanden diese Objekte bereits vor 1945, wird auf deren Entstehungsgeschichte kurz eingegangen. Auch ein Überblick über die Nutzung und Belegung wird gegeben.

Standort Aachen – Militärische Infrastruktur 1945-2017, Teil 1

Ausgehend von den geschichtlichen Darstellungen ist Aachen seit 1814 Garnisonsstadt bzw. militärischer Standort. Diese über 200 Jahre währende Zeit wurde nur durch kurze Zeitabschnitte unterbrochen. Die Geschichte der militärischen Belegung ist weitestgehend aufgearbeitet, während die für die Stationierung der Truppen erforderliche Infrastruktur nur am Rande dargestellt wird. Die nachfolgende Abhandlung erfasst die Zeit 1945 bis 2017, mit dem Schwerpunkt der Darstellung der militärischen Infrastruktur wie Kasernen, Depots, Übungsplätze, Schießstände und vom Militär genutzter ziviler Einrichtungen. Bestanden diese Objekte bereits vor 1945, wird auf deren Entstehungsgeschichte kurz eingegangen. Auch ein Überblick über die Nutzung und Belegung wird gegeben.